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Microdosing mit LSD

Microdosing bedeutet der Einsatz von Medikamenten oder halluzinogenen Drogen in kleinsten Mengen (micro = klein; Dosing = Dosierung). Durch minimale Dosierungen treten unerwünschte Wirkungen oder Nebenwirkungen nicht auf.

LSD ist ein Psychedelikum, dieses versetzt den Körper in einen Rauschzustand, schickt ihn also auf einen sogenannten “Trip”. Es verändert das Bewusstsein, das Denken und die Wahrnehmung. Eine Volldosis LSD verstärkt die Serotoninwirkung im Gehirn und man nimmt alles um sich herum viel intensiver wahr. Auch die emotionalen und kognitiven Empfindungen, sowie die Empfindung für sich selbst verändert sich. Die Sinneswahrnehmung verändert sich: Menschen auf LSD sehen verzerrte Bilder sowie bewegliche bunte Muster. Gegenstände scheinen sich plötzlich zu bewegen und die Umgebung wird viel lauter empfunden.

Bei der Mikrodosierung soll das LSD aber nur unterschwellig wirken und somit Denken und Verhalten optimieren. Das Bewusstsein praktisch öffnen, ohne dabei “zugedröhnt” zu sein. Eine Leichtigkeit im Kopf stellt sich ein. Die Empfindungen gegenüber anderen werden dabei viel intensiver. Man nimmt Gefühle und Stimmungen der anderen viel intensiver wahr. Es soll wacher und leistungsfähiger machen, aber ohne Rausch und Halluzinationen.

Zu den Nebenwirkungen von Microdosing gibt es keine aussagekräftigen Studien, besser gesagt fehlen hier noch Studien dazu.

Geht man nach dem BtMG (Betäubungsmittelgesetz) ist Microdosing mit LSD nicht legal. Der Konsum an sich ist nicht strafbar, aber der Besitz von LSD (auch in kleinsten Mengen). Eine Alternative ist 1V LSD. Dieses ist zu Forschungszwecken legal zu erwerben.

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